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Apple’s Fusion Drive mit Terminal-Befehlen auf älteren Macs

Zusammen mit dem iMac 2012 und Mac mini 2012 präsentierte Apple uns auf der Keynote am 23. Oktober auch „Fusion Drive„.

Dieses Feature erhält man nur bei bestimmten iMac- und Mac Mini-Modellen und es hilft dabei, die Performance des gesamten Systems zu steigern. Dabei wird eine 128GB SSD mit einer 1 TB oder 3 TB Festplatte gekoppelt bzw. “fusioniert”.

Die beiden Laufwerke agieren dann als eine einzige Partition, erlauben aber insgesamt schnellere Schreib- und Lesezeiten ohne dass der Benutzer etwas einrichten muss. Das Feature wird automatisch von OS X Mountain Lion unterstützt. Damit erhält der Benutzer mehr Speicherplatz bei mehr als doppelt so guter Performance, wie nur mit einer Festplatte ohne SSD-Speicher.

OS X entscheidet bei aktivierter Fusion Drive selber, welche Dateien häufig benutzt werden und lagert diese auf der SSD ab. Benutzt man Dateien weniger, werden sie nach einer gewissen Zeit auf die Festplatte verschoben. So können oft verwendete Apps viel schneller starten und deren Performance ist ebenfalls besser.

Diese Technologie ist auch schon im aktuellen OS X Mountain Lion 10.8.2 Betriebssystem vorhanden. Dem Entwickler Patrick Stein ist es jetzt gelungen, seinen Mac Pro mit Kommandozeilen-Befehlen dazu zu bringen, eine Fusion Drive zu erstellen.

Als Hardware benutzte Stein eine interne 120GB SSD und eine per USB angeschlossene 750GB Festplatte. Die SSD war via SATA und die Festplatte per USB am Mac Pro angeschlossen. Letzteres, um den Unterschied in der Geschwindigkeit sehen zu können.

In einem Blogpost beschreibt Stein, wie er die Fusion Drive auf seinem Mac Pro zum Laufen bekommen hat.

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