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Milliarden-Deal: Facebook kauft WhatsApp Messenger

Facebook war shoppen und hat den Messaging-Dienst WhatsApp für schlappe 19 Milliarden Dollar gekauft. Damit ist WhatsApp die größte Übernahme in der Geschichte des sozialen Netzwerks. Es kündigte sich im Dezember 2013 in einem Gerücht schon an, nun ist es passiert. Was ändert sich für die User? Wird WhatsApp jetzt mit Werbung gefüllt?

Insgesamt knapp 12 Milliarden Euro sind umgerechnet geflossen. Davon soll Facebook vier Milliarden aus der Portokasse und den Rest als Facebook-Aktien gezahlt haben. Weitere drei Milliarden Dollar gelangen in der nächsten Zeit als Aktien an Gründer und Mitarbeiter von WhatsApp.

Beim WhatsApp Messenger handelt es sich um einen sehr populären Dienst, über den sich Textnachrichten, Bilder, Videos, Sprachnachrichten, Standorte und noch viel mehr kostenlos per Internet teilen lassen. Nach eigenen Angaben besitzt WhatsApp aktuell über 450 Millionen Nutzer. Zum Vergleich: Facebook nutzen mehr als 1,2 Milliarden Menschen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg erklärt, warum der Deal so wertvoll für das Unternehmen ist: „WhatsApp ist auf dem Weg, eine Milliarde Leute miteinander zu verbinden“. Das alles haben nur 50 Mitarbeiter geschafft, welche sich jetzt auf eine stolze „Ablösesumme“ freuen können.

Änderungen bei WhatsApp?

Die erfreuliche Nachricht für die Nutzer ist, dass sich für sie überhaupt nichts ändert. Dies hat WhatsApp-Chef Jan Koum auf dem WhatsApp-Blog bestätigt. Man wolle weiterhin „autonom“ bleiben und daher führt Facebook den WhatsApp Messenger auch weiter als getrenntes Unternehmen. Auch die Jahresgebühr von 0,79 Euro bleibt erhalten und keine Werbung stört die Kommunikation. Dies waren laut Koum die „Kern-Prinzipien“, ohne die es zu keinem Deal gekommen wäre.

Was sagt ihr zu der Übernahme?

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  • Emre

    Ich find es trotzdem nicht toll, dass Whatsapp den Besitzer wechselt, gerade nicht von Facebook.
    Diese Kernprinzipien werden nicht lange berücksichtigt, schon bald sehen wir die ersten Werbungen und sonstigen Müll.. Ich bin enttâuscht!