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iLove – Dating-App für spontane Menschen

iLove Logo (iLove.com)

Erster Blickkontakt, ein Zulächeln und dann der Moment, auf den es ankommt: das Ansprechen. Für diejenigen, die bei diesem Schritt sonst einen Rückzieher gemacht haben, sind Online-Dating-Portale ein Segen. Heute gibt es sie zuhauf. Die meisten Dating-Apps haben sich aus diesen Online-Portalen entwickelt – genauso wie im Falle von iLove.

Dating-App mit Tradition

iLove kam 2003 heraus. Die Singlebörse hatte einen großen Zulauf und war anderthalb Jahre später der Marktführer unter den deutschsprachigen Dating-Portalen. Bereits seit 2006 gibt es die mobile Version der Seite, die damals für das Java-Betriebssystem optimiert war. Für das iPhone erschien iLove 2011 – ein Jahr später auch für Android-Systeme.

Seit über zehn Jahren ist iLove erfolgreich, heute sind über sechs Millionen Nutzer registriert. Das Verhältnis Männer zu Frauen ist nahezu ausgeglichen. 54 Prozent der männlichen User stehen 46 Prozent weiblichen Usern gegenüber. Wer die deutsche Sprache spricht, ist eindeutig im Vorteil. Die meisten Nutzer kommen aus Deutschland, Platz zwei belegt Österreich und der dritte Platz geht an die Schweiz.

Was ist umsonst und was kostet Geld?

Einige Funktionen der App sind kostenfrei, wie die Registrierung und der Live-Chat. Für weitere Funktionen muss man bezahlen. Mit einem Versuch geht man kein großes Risiko ein, da es flexible Laufzeiten gibt.

Gibt es etwas Besonderes?

Bei iLove geht das Anlegen des Profils schnell. Grund ist, dass man es mit seinem Facebook-Profil verknüpfen kann. Fotos lassen sich auf diese Weise schnell importieren. Es gibt keine langen Listen und Fragebögen, die es auszufüllen gilt. Die Interessen werden bei iLove „Passion“ genannt, das „Profile Feed“ stellt sie übersichtlich untereinander dar.

Ein Gespräch kann man mit einem Live-Chat gleich beginnen. Die Konversation wird ähnlich wie bei WhatsApp dargestellt. Das Besondere ist, dass ein am PC gestarteter Chat auch auf dem Smartphone ohne Unterbrechung weitergeführt werden kann.

Die GPS-Funktion des iPhones ist mit der App verknüpft. Ist sie eingeschaltet, sieht man die Singles in der nahen Umgebung. Die Voraussetzungen für ein spontanes Café-Date sind so gegeben. Vor allem wenn man neu in einer Stadt ist, kann die standortbasierte Suche sehr hilfreich sein.

Tipps für den Anfang

Wie bei den meisten Dating-Portalen wird man benachrichtigt, wenn jemand anderes das eigene Profil angesehen hat. Wer mit einem Klick die Push-Notifications aktiviert, der verpasst keinen „Blick“ mehr. Und wenn keiner das eigene Profil anguckt, kann man selber den Anfang machen.

Bei geschriebener Kommunikation kommt es aufs Detail an. Wer einen ironischen Witz macht, muss ihn unbedingt mit einem entsprechenden Emoticon kennzeichnen. 80 Prozent aller Missverständnisse entstehen auf diese Art. Ohne Gestik, Mimik oder Tonlage sind Witze schwer zu verstehen, vor allem wenn man sich noch nicht kennt. Des Weiteren ist es wichtig, das Gespräch am Laufen zu halten. Nach einer Antwort sollte immer eine Frage kommen – Nachfragen signalisiert Interesse.

Fazit

Man könnte sagen, dass iLove der Klassiker unter den Flirt-Apps ist. Die Funktionen bieten die idealen Voraussetzungen für eine erste Kontaktaufnahme. Es liegt an einem selbst, etwas daraus zu machen.

Hier der Link zum Apple Online-Store.

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