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Immobiliensuche 2.0: Das Blatt wendet sich

Attractive young business woman with smart phone in the city

Auch die Immobiliensuche geht dank Smartphones und mobilem Internet immer schneller von der Hand. Diese neue Dynamik können Suchende mit ihrem eigenen iPhone geschickt ausnutzen, denn die künftige Wohnung kann man nun schon von der Straße aus sichten.

Immobilien kommen in der App-Welt an

Mit dem iPhone lässt sich bekanntlich so einiges anstellen. Dazu gehören auch die wirklich wichtigen Dinge im Leben. So kann man inzwischen sogar unterwegs nach Immobilien suchen. Die großen Immobilienportale haben eigens dafür spezielle Apps entwickelt, sodass der unbequeme Umweg über die mobile Website entfällt. In der App ist die Anzeige optimiert und alle wesentlichen Kriterien werden auf einen Blick ersichtlich; dazu können Suchaufträge eingegeben werden, außerdem können Merkzettel angelegt werden, um besonders interessante Objekte oder auch wichtige Fragen zu vermerken.

Spontane Immobiliensuche ganz nach dem eigenen Geschmack

Dass die Suche unterwegs praktische Vorteile hat, liegt auf der Hand. Oder besser gesagt: in der Hand. Denn wer unterwegs sucht, der kann sich stets vor Ort ein eigenes Bild von der Lage machen. Verkehrsbelastung auf der Straße, Nachbarschaft, Infrastruktur, Gebäudezustand – all das ist in natura besser sichtbar als bei einer Internetrecherche. Wunschobjekte können per Foto-App direkt bildlich festgehalten werden, um zu Hause noch einmal in Ruhe zu vergleichen.

Die Immosuche mit dem iPhone bedeutet somit schon fast eine Veränderung der Spielregeln, da Suchende nun den umgekehrten Weg gehen können. Anstelle wie bislang aus den erhältlichen Angeboten auszuwählen und dann Filter anzuwenden, kann man nun auf eigene Faust losziehen und in den Stadtvierteln, die einem besonders gut gefallen, einfach die App zücken und nachsehen, ob in diesem Gebiet Immobilien verfügbar sind.
Sind sie das nicht, so lässt sich mit wenigen Eingaben ein Suchauftrag einrichten, sodass man im Falle einer Änderung eine Benachrichtigung bekommt. Da die App an sich schlank gestaltet ist, wird nicht einmal das neueste Handy vom Schlage eines iPhone 6S benötigt; auch mit älteren Smartphones kann man guten Gewissens losziehen und sich einen Überblick verschaffen, wo man in Zukunft vielleicht wohnen möchte.

Die höchste Form der Wohnungssuche ist das jedoch noch nicht. VR-Brillen wie Google Glass sollen in wenigen Jahren reif für den Massenmarkt sein und die Augmented Reality (erweiterte Realität) macht besonders im Immobilienmarkt Sinn. Spaziergänger mit entsprechender Hardware könnten sich ganz beiläufig sämtliche Objekte in der Gegend anzeigen lassen, ohne einen Finger zu rühren. Auf Wunsch können weitere Informationen eingeblendet werden, per eingebauter Internet- oder Telefonfunktion könnte sogar der Vermieter spontan angerufen werden, um einen Besichtigungstermin auszumachen. Bis es so weit ist, wird noch einige Zeit vergehen, doch es steht zu vermuten, dass die großen Portale bereits jetzt über passende Lösungen nachdenken.

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