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China will Bitcoin-Miner auf schwarze Liste setzen: Was bedeutet das für den Krypto-Markt?

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China will stärker gegen Bitcoin Miner und den Krypto-Markt vorgehen. Nun wird sogar eine schwarze Liste angedroht, wodurch Bitcoin Miner aus China vertrieben werden könnten, die sich dort wegen dem billigen Strom und den laschen Regulierungen niedergelassen haben.

Peking will seit Ende April genaue Informationen über die Mining-Aktivitäten und den Strombedarf haben. Sollten die Bitcoin-Miner die Informationen nicht liefern, will man diese auf eine schwarze Liste setzen. Damit drohen Sanktionen wie Reisebeschränkungen, Drosselung der Internetgeschwindigkeit, höhere Steuern oder gar der Landesverweis.

Erste Bitcoin Miner sollen bereits ihre Dienste der Bitcoin Method in China eingestellt haben und sich nach alternativen Standorten umgesehen haben. Dies dürfte langfristig für den Bitcoin sogar eher positiv sein, da somit kein aus Kostengründen kein Kohle- oder Atomstrom mehr verwendet wird, sondern die Branche sich hin zu grünem Strom aus erneuerbaren Quellen wandelt. Kritiker werfen dem Bitcoin schon lange vor, mit dem Mining vor allem Ressourcen verschwendet werden, für die es keinen Gegenwert gibt: Es ist eine rein digitale Währung ohne echten Gegenwert. Der grüne Strom dürfte sie schlussendlich besänftigen.

Krypto-Markt in der Krise

In den letzten Wochen kam der Bitcoin-Kurs deutlich unter die Räder, nachdem immer mehr Meldungen über stärkere Regulierungen die Runde macht. Als China dann die Bestrafung von Bitcoin Minern ankündigte, fiel der Kurs sogar auf ein neues 3-Monats-Tief, bis er sich wieder massiv erholte. Dennoch ist der Bitcoin-Kurs auch Stand Heute noch unter Druck, dann er ist immer noch ca. 20.000 USD entfernt von seinem im April erreichten Allzeithoch. Andererseits kann man diesen Kursverfall auch als Chance zum Nachkauf bzw. Erstkauf nutzen und auf den Bitcoin-Zug mit aufspringen. Die langfristigen Aussichten sind hier immer noch glänzend und werden mit dem grünen Strom in Zukunft noch viel mehr gespeist.

Wann sich der Bitcoin-Kurs in nächster Zeit erholen könnte, lässt sich noch nicht absehen. Mutige können jetzt schon mit einer ersten Position einsteigen und weiterschauen, ob sich der Kurs in die gewünschte Richtung entwickelt. Sollte dem so sein, kann man immer noch nachkaufen und mehr Kapitaleinsatz wagen.

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