iPhone

Das iPhone 5 kostet 128 Euro – in der Herstellung

Die Gesamtrechnung für alle Teile des iPhone 5 in der 16GB-Version beträgt lediglich 167,50$. Das sind umgerechnet also nur 128 Euro.

Die Analyse kommt von UBM TechInsights, die diese Rechnung direkt mit der des iPhone 4S 16GB (132$) verglichen haben und feststellten, dass das iPhone 5 nur 36 Dollar darüber liegt.

Und das, obwohl Apple dem iPhone 5 ein 4-Zoll Retina-Display, einen schnelleren A6-Prozessor, 4G LTE und drei statt zwei Mikrofone spendiert hat – um nur einige der zahlreichen Neuerungen zu nennen. Das Display enthält außerdem eine neuartige Technologie namens In-Cell, wobei der Touchscreen-Layer im LCD eingebaut ist.

Wie UBM TechInsights herausfand, ist der A6-Prozessor mit 28$ die teuerste Komponente im iPhone 5. Dieser soll eine ARM Cortex-A15 Dual-Core CPU und vier PowerVR SGX543 GPU-Kerne, im Gegensatz zu zwei GPU-Kernen im iPhone 4S, enthalten.

Direkt darauf folgt das 4G LTE Modem von Qualcomm für 25$, welches Telefonie und Datennetzwerk auf einem Chip kombiniert, wodurch das iPhone 5 noch dünner gebaut werden konnte. Nebenbei kann damit auch die Energieaufnahme vom iPhone reduziert werden.

Das 4-Zoll Display kostet 18$ und der Touchscreen plus Abdeck-Glas liegen bei 7,50$. Der Preis der dünneren iSight-Kamera auf der Rückseite beträgt 10$. Dazu kommen noch der kombinierte Wi-Fi-, Bluetooth- sowie GPS- Chip und Arbeitsspeicher für 4$.

NAND Flash-Speicher bekommt Apple für 9$ und die Batterie als Schnäppchen für 3$ pro Stück.

Zusammen mit dem Gehäuse und weiteren nicht-elektrischen Teilen (Non-electronic + Other + Supporting Materials = 59$) ergibt das laut UBM TechInsights ein iPhone 5 für 167,50$. Etwa 128 €.

Wie unten links in der Grafik notiert ist, basieren die Preise auf Schätzungen, da das iPhone 5 noch bei keinem Kunden eingetroffen ist und deshalb nicht auseinandergenommen werden konnte. Sobald die Jungs von iFixit.com das Gerät zerlegt haben, dürfte sich diese Frage aber schnell geklärt haben.

Ihr dürft aber nicht vergessen, dass UBM nur die Kosten für die Bauteile auflistet.

Kosten für den Zusammenbau, Werbung, Forschung, Entwicklung, Lizenzen, Verkäufe, Marketing, Lieferung, Verpackung und mehr sind dort nicht mit eingerechnet. (via)

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