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Bank of America schießt gegen den Bitcoin: Was ist dran an den Vorwürfen?

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Der Bitcoin steigt derzeit fast täglich von einem Allzeithoch zum nächsten und scheint insgesamt nicht mehr zu stoppen. Immer mehr institutionelle Investoren springen auf den Bitcoin-Zug auf und wollen an dem stetig wachsenden Kurs teilhaben. Nun kommt die US-Großbank Bank of America um die Ecke und hat schwere Vorwürfe gegen den Bitcoin im Gepäck.

Die älteste Internetwährung der Welt ist immer wieder von starken Rücksetzern betroffen, erholt sich aber auch immer relativ schnell wieder davon. Das derzeitige Allzeithoch liegt bei mehr als 60.000 Dollar. Die aktuelle Marktkapitalisierung von 1 Billion US-Dollar soll dabei erst der Anfang sein (zum Vergleich: Gold liegt bei ungefähr 10 Billionen US-Dollar). Eine vergleichbare Rendite weist derzeit keine andere Anlageklasse auf.

Bitcoin ist umweltschädlich und ineffizient?

Das Mining von Bitcoin ist schon oft zur Zielscheibe von Kritikern geworden. Man erhält nur dann Bitcoins, wenn komplizierte Rechenaufgaben gelöst werden. Alternativ kann man sich auch einfach bei cryptocash-pro.com/login anmelden. Dafür werden in aller Welt ganze Rechenzentren aufgebaut, die dann auch noch teilweise Strom aus Kohlekraftwerken nutzen – die Umweltbilanz eines Bitcoins ist dann natürlich eine Katastrophe. Ein weiterer Grund gegen den Bitcoin stellt für den Experten der Bank of America die begrenzte Menge an gleichzeitig möglichen Transaktionen von 14.000 dar, während im Visa-Netzwerk mehrere hundert Millionen Transaktionen möglich sein sollen. Die Effizienz wäre bei klassischen Zahlungsmitteln also deutlich höher. Als dritten Grund führt der Experte an, dass der Bitcoin-Handel von Illegalität gekennzeichnet sei, durch die Anonymität der Nutzer in der Blockchain. Man sieht zwar in der Blockchain, von welchem Wallet an welches andere Wallet Bitcoins überwiesen werden, aber die Besitzer der entsprechenden Wallets lassen sich nicht so leicht zurückverfolgen wie bei einer klassischen Zahlung von einem Bankkonto an ein anderes Bankkonto.

Eigene Zentralbankwährung?

Laut dem Experten der Bank of America würden auch viele Regierung nach und nach ihre eigenen digitalen Währungen einführen, sodass der Bitcoin langfristig dadurch zurückgedrängt werden könnte. Der Hauptvorteil wäre die höhere Sicherheit bei der Abwicklung von Transaktionen, wenn diese durch eine Zentralbank abgewickelt werden. Selbst die Europäische Zentralbank hat in den letzten Jahren immer wieder einen digitalen Euro gefordert, gleichzeitig aber Kryptowährung wie Bitcoin als “hochspekulativ” bezeichnet.

Folgen für den Bitcoin

Die Ansichten der Bank of America sind kontrovers – keine Frage. Jedoch teilen andere Experten diese Meinung nicht. Der CEO des Blockchain-Unternehmens Blockstream hat via Twitter auf den Aktienkurs der Bank of America verwiesen, der in seiner gesamten Laufzeit ebenso von hoher Volatilität geprägt war. Andere Bitcoin-Befürworter sehen den Bitcoin-Kurs in den nächsten Jahren sogar bei 500.000 US-Dollar und mehr. Sie gehen eher davon aus, dass die Bank of America scheitert als dass der Bitcoin dies tue. Somit kann man für die Zukunft konstatieren, dass der Bitcoin seinen Höhenflug fortsetzt und bald endlich Planeten und Sonnensysteme damit gekauft werden können.

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