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Dank Lightning-Anschluss: Apple kann Drittanbieter-Hersteller besser kontrollieren

Wie in einem Bericht von iLounge bekannt wurde, will Apple jegliche Zubehör-Hersteller, deren Artikel das „Made for iPhone“ (MFI)-Logo tragen sollen, einzeln genehmigen. Außerdem sollen die Zubehör-Hersteller dafür ihre Produkte nur in Apple-zertifizierten Fabriken herstellen.

Momentan werden diese neuen Regelungen durchgesetzt, sodass kein von Apple erlaubtes Lightning-Zubehör vor Weihnachten zu erwarten ist.

Der kleinere Lightning Dock-Anschluss löst den den alten 30-Pin ab und wurde von Apple bisher im iPhone 5, iPod touch 5G und iPod nano 7G verbaut. Das iPad mini soll ihn ebenfalls erhalten.

Multiple reliable sources have confirmed to iLounge that Apple has made significant changes to its Made For iPad/iPhone/iPod (MFi) policies, tightening control over the manufacturing of Lightning accessories.

Der in Sachen Apple-Gerüchte immer gut informierte Rene Ritchie von iMore hat via Twitter bestätigt, dass die geänderten Lizensierungs-Bestimmungen zum Lightning-Anschluss korrekt sind.

Das bedeutet für Zubehör-Hersteller, dass sie ihre Produkte nicht ohne Lizenz von Apple verkaufen können. Das ist auch der Grund, warum Apple bis zu 39€ für einen Lightning-auf-30-Pin-Adapter verlangt.

Um Zubehör von zahlungsunwilligen Herstellern zu verbieten, hat Apple im Lightning-Anschluss und Lightning-Kabel einen Authentifizierungs-Chip verbaut.

iLounge führt weiter aus, dass Apple bisher noch keine Fabrik genehmigt hat, sodass Drittanbieter Lightning-Zubehör wohl nicht vor Weihnachten erscheinen sollte. In diesem Monat soll in China ein Seminar stattfinden, in dem Apple die Änderungen im MFi-Programm mitteilt.

In einem Patent wurde auch bekannt, dass Apple an einem kabellosen Lightning-Adapter arbeitet, um Zubehör mit älterem Anschluss ohne Adapter mit dem iPhone 5 zu verbinden. (via)

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