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iPhone Dockingstationen: Vorzüge und Nachteile

Erst der Kasettenspieler, dann der CD-Spieler und schließlich der iPod. Noch nie war Musik mobiler und platzsparender als im 21. Jahrhundert. Dank MP3-Format hören sich Lieder nahezu in CD-Qualität an, trotzdem sind sie so klein, dass man seine gesamte Musikbibliothek in der Hosentasche mitnehmen kann. Anhören kann man sich die Songs dann entweder über Kopfhörer oder den logischerweise ziemlich schwachbrüstigen Mini-Lautsprecher.

Alternativen gibt es in dem riesigen Zubehörmarkt für iPhone, iPod touch und iPad nahezu unendlich, da wären beispielsweise AirPlay-Lautsprecher, die per Bluetooth funktionieren oder auch Docking-Stationen, in die man das Gerät einsteckt. Der größte Vorteil solcher externer Lösungen ist natürlich, dass man ein größeres Publikum ansprechen kann, seien es nun Freunde, Familienmitglieder oder die Zuschauer einer Präsentation. Oder man feiert eine kleine Party im Garten und möchte nicht direkt Konzertlautsprecher aufstellen – die Lösung ist eine portable Docking-Station.

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(Bildquelle: Bowers&Wilkins)

Für den Anwender persönlich bieten Docking-Stationen ebenso viele Vorzüge. Möchte man zuhause seine Musik einmal etwas lauter hören als per iPhone oder Laptop, hat aber keine Stereo- oder Heimkinoanlage, so wäre eine Investition in solch eine Station sinnvoller als in ein komplettes System mit notwendigem AV-Receiver – selbstverständlich nur wenn man es sonst nicht benötigen würde.

Steckt das iPhone erst einmal im Dock-Anschluss, erfolgt die Steuerung dann über entsprechende Tasten auf der Station. Meist ist auch gleich eine Fernbedienung mitgeliefert, damit man nicht immer aufstehen muss um den Song zu wechseln. Gleichzeitig wird das Gerät aufgeladen und der Akku ist später bereit, um Strom für den verbleibenden Tag zu liefern. Diesen Luxus hat man nicht, wenn die Musik etwa vom iPhone über Bluetooth übermittelt wird. Hierbei ergibt sich widerrum die Möglichkeit, entsprechende Lieder direkt auf dem Gerät auszuwählen und abspielen zu lassen.

Besonders auf Reisen könnte sich eine Docking-Station als „Retter in der Not“ erweisen. Sollte tatsächlich irgendwann das Szenario eintreten, dass man sein Ladekabel bzw. den Ladestecker vergessen hat, so reicht es einfach, das Gerät in die Docking-Station zu stecken. Hierbei wird vorausgesetzt, dass wenigstens das Stromkabel für die Station nicht ebenfalls zuhause liegen geblieben ist.

Fazit:

Der Spaßfaktor ist viel größer, wenn die Bässe wummern und die Höhen und Mitten genau richtig abgestimmt sind. Um die für seinen Zweck passende Docking-Station zu finden, welche gute Qualität zu fairen Preisen liefert, sollte man unbedingt zwischen mehreren Geräten vergleichen. An Auswahl mangelt es nämlich nicht, in allen Preisklassen existieren Modelle, egal ob von Bose, JBL, Logitech oder Bowers & Wilkins – jeder findet ganz sicher das, nach dem er sucht.

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