iPad

Das iPad – mehr als nur ein Spielzeug

Bildrechte: Flickr NEC-conference-35 NEC Corporation of America CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten
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Daheim und unterwegs Mails checken, kostengünstig surfen, spielen, Musik hören, lesen, Videos schauen – all diese Dinge können mit dem iPad bequem erledigt werden. Darüber hinaus bietet Apples Tablet auch für den professionellen Bereich interessante Apps und erfreut sich abseits der privaten Verwendung innerhalb verschiedenster Berufszweigen großer Beliebtheit: Die Bandbreite reicht dabei von Gewerbetreibenden über Lehrer bis zu Politikern, die das iPad nutzen um Arbeitsprozesse effizienter und angenehmer zu gestalten.

Eine K(l)asse für sich

Einzelhändler können in ihren Ladengeschäften das iPad mittels App als kombiniertes Kassen-, Buchhaltungs- und Warenwirtschaftssystem nutzen. So hat der Anwender alle umsatzrelevanten Transaktionen im Blick, kann unkompliziert Zahlungen per Bargeld, Karte oder PayPal verarbeiten und muss Daten nicht zwischen verschiedenen Programmen hin- und herschieben. Besonders praktisch ist, dass ein solches Programm durch die Natur des iPads nicht standortgebunden ist, also auch für die Abwicklung von Transaktionen außerhalb der Geschäftsräume genutzt werden kann. Ein Beispiel für eine solche Anwendung ist das iPad Kassensystem von INVENTORUM.

Auch im Bildungsbereich kann das iPad gewinnbringend eingesetzt werden. Die Berufsgruppe der Lehrer hat das iPad als unterstützendes Element für sich entdeckt, das sowohl bei der Planung als auch bei der Durchführung von Unterrichtseinheiten genutzt werden kann. Das Teachertool ist zum Beispiel eine App, die den Lehrerkalender, das Notenbuch und das Klassen- oder Kursbuch vereint und ersetzt. Funktionen wie das Ausrechnen des Notenschnitts einzelner Schüler oder automatische Erinnerungen für nicht eingereichte Entschuldigungen oder Hausaufgaben gepaart mit größtmöglicher Übersichtlichkeit helfen Lehrern, die für den Beruf klassische Zettelwirtschaft zu reduzieren. Teacher’s Pick wiederum vereinfacht es, Schülern Aufgaben nach dem Zufallsprinzip zuzuteilen. Durch das Nutzen der App ist der Auswahlprozess den Schülern gegenüber transparent und fair, die Lehrkraft kann aber auch durch Filtereinstellungen Schüler, die nicht ausgewählt werden sollen, aus dem Zufallspool entfernen.

Staatsmännisch aufgespielt

Auch in die Politik hat es das iPad schon geschafft. Seit 2011 ist das elektronische Helferlein für die Benutzung im Bundestag durch Abgeordnete zugelassen, die Bundesverwaltung übernimmt sogar die Anschaffungskosten. Prominentester Early Adopter war damals die Bundeskanzlerin. Bei Politikern ist das iPad vor allem als Informationsquelle oder Gedankenstütze bei Reden beliebt. Dass sich das Gerät nicht nur für Berufliches, sondern auch zur Ablenkung eignet, machte sich 2012 Finanzminister Schäuble zunutze, als er (immerhin auf hohem Niveau) während einer wichtigen Debatte Sudoku spielte. Denn das iPad ist zwar mehr als – aber eben auch – ein Spielzeug.

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