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Das sind 2021 die größten Risiken für Bitcoin-Händler

Bitcoin-Händler sind es gewohnt, mit dem Risiko zu leben. Denn die Märkte bewegen sich schnell. Innerhalb weniger Stunden kann sich die Stimmung drehen und aus einem Gewinn auf einmal ein dickes Minus machen. Selbst die erfolgreichsten Bitcoin-Händler sind davor nicht gefeit und müssen hin und wieder einmal Verluste hinnehmen. Die Risikofaktoren, die für Preiseinbrüche bei Bitcoin sorgen können, sind vielfältig. Dazu gehören die Stimmung an den Börsen, das politische Klima und Konkurrenz durch andere Kryptowährungen, aber auch Manöver von Schwergewichten, die sich durch die Beeinflussung des Wechselkurses Vorteile verschaffen wollen. Welche dieser Faktoren fallen 2021 besonders ins Gewicht? Und was können Krypto-Händler tun, um sich dagegen abzusichern?

Cyberkriminalität

Für Cyberkriminelle sind Kryptowährungen ein besonders attraktives Ziel. Sie können dort Privatpersonen um ihr Erspartes erleichtern, ohne sich mit mächtigen Institutionen wie den Banken anzulegen. Und die Herkunft von gestohlenen Bitcoins lässt sich ganz hervorragend verschleiern. Zudem können Hacker in sicheren Ländern ihrer Tätigkeit auf der ganzen Welt nachgehen. Das Risiko, strafrechtlich belangt zu werden, ist daher minimal. 

Mark Zuckerberg

Mit dem Libra-Projekt von Facebook steigt erstmals einer der Giganten der digitalen Welt in das Geschäft mit den Kryptowährungen ein. Aufgrund der enormen Reichweite und Marktmacht die Facebook zur Verfügung steht, ist durchaus denkbar, dass der Libra zur ersten Kryptowährung wird, die auch im Alltag für die Bezahlung von Produkten und Dienstleistungen zum Einsatz kommt. Das könnte zu einem nachlassenden Interesse an Bitcoin und anderen etablierten Kryptowährungen führen. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass der Libra die alten Coins auch als Wertanlage ablöst.

Marktmanipulation

Auf dem Bitcoin-Markt stehen unzähligen Kleinanleger eine geringe Anzahl echter Schwergewichte und professioneller Händler gegenüber. Die genauen Eigentumsverhältnisse der meisten Bitcoins sind aufgrund der anonymen Natur des Netzwerkes unklar. Allerdings gibt es einige Anleger, die Bitcoin im Wert von mehreren hundert Millionen oder vielleicht sogar Milliarden von Euro halten. Wenn sie auf einen Schlag große Teile ihrer Assets auf den Markt bringen, kann das zu kurzfristigen Kurseinbrüchen führen. Anschließend kaufen die Großanleger ihre Coins zu einem geringeren Preis wieder zurück, was zu einer Stabilisierung des Kurses führt. Solche Geschäfte gehen auf Kosten der Kleinanleger und sollten nicht unterschätzt werden.

Sicherheitsmaßnahmen

Bitcoin-Händler sollten in jedem Fall Maßnahmen treffen, um sich gegen die genannten Gefahren abzusichern. Starke Passwörter und Vorsicht vor Phishing-Emails sind wohl die beste Verteidigung vor Cyberkriminalität. Die Gefahr eines langfristigen Wertverfalls betrifft vor allem Anleger, die langfristig Kapital in der Form von Bitcoin halten wollen. Ein gemischtes Investitionsportfolio ist die beste Art des Absicherung gegen solche Risiken. Day Trader sind hingegen besonders anfällig für kurzfristige Preismanipulationen. Einen gewissen Schutz hiervor bietet automatisierte Software wie bitqt app, die Handelsmuster analysiert und solche Phänomene teilweise frühzeitig erkennen kann. Allerdings sind hierzu ausgereifte Algorithmen notwendig, die auf einer soliden Grundlage von historischen Daten aufbauen. Die Wahl der Trading-Software sollte also mit größter Vorsicht erfolgen. Mit diesen und anderen Maßnahmen lassen sich viele der Risiken beim Handel mit Bitcoin minimieren. Natürlich kann es bei einer solche Form der Geldanlage nie völlige Sicherheit geben. Wer zusätzlich eine durchdachte Strategie verfolgt, kann die Wahrscheinlichkeit langfristiger Gewinne positiv beeinflussen.

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