Tellerrand

Die Bedeutung von Cyber Security im eSport

Computerspiele und die entsprechende Szene der Spieler haben eine interessante Entwicklung hinter sich. Weltweit ist die Beliebtheit von Online Spielen aller Art ungebrochen. Ferner zählt auch das Online Glücksspiel dazu. Dabei können Interessierte während der Neuanmeldung im Online Casino oftmals sogar einen Bonus ohne Einzahlung erhalten, wie Sie auf https://onlinecasinomitstartguthaben.org/bonus-ohne-einzahlung/nachlesen können. Auch das mobile Gaming erhält mehr und mehr Zulauf, da die Angebote und Geräte immer attraktiver und leistungsstärker werden. Längst sind es nicht mehr nur Jugendliche, die sich dem regelmäßigen Gaming widmen.

Doch besonders konservative Geister standen dem Gaming in der Vergangenheit extrem kritisch gegenüber, was sich teilweise auch noch heute beobachten lässt. Reflexartig wurde immer wieder einmal die Debatte über sogenannte “Killerspiele” aufgerollt, die in bestimmten Kreisen als Wurzel allen Übels angesehen werden. Nach deren Meinung werden Jugendliche durch entsprechende Games quasi im Alleingang zu gewalttätigen Straftätern erzogen.

Doch die Realität spricht eine andere Sprache. Die Daddelei aus den Kinderzimmern hat sich inzwischen in eine ernstzunehmende und vor allem friedliche Sportart verwandelt, eSports. Es gibt professionelle Teams, in denen koordiniert trainiert wird. Wettbewerbe werden im eSport sowohl im Einzel als auch in Teams ausgetragen.

Die internationalen Turniere sind heute fast überall auf der Welt dazu im Stande, große Arenen zu füllen. Stets herrscht dort eine gelöste und positive Stimmung. Und auch die Preisgelder sind nicht von schlechten Eltern. Es fließen in diesem Bereich mittlerweile Millionen. Und wo viel Geld im Spiel ist, lässt Betrug nicht lange auf sich warten.

Betrug im eSport

Auch beim eSport gab es bereits handfeste Skandale, die über das Betrügen innerhalb der Computerspiele, das sogenannte Cheating, hinausgehen. Im Jahr 2010 wurden im Rahmen eines Wettskandals elf koreanische Spieler gesperrt, die interne Informationen herausgaben und schließlich Partien bei StarCraft absichtlich verloren, auf die vorher Wetten abgeschlossen wurden.

Anfang des Jahres 2014 flog ein weiterer Wettbetrug auf. Hier brachte ein Manager seine League-of-Legends-Mannschaft dazu, absichtlich zu verlieren, um mit zuvor abgeschlossenen Wetten gegen das eigene Team seine Schulden begleichen zu können. Einer der daraufhin gesperrten Spieler überlebte einen direkt damit im Zusammenhang stehenden Suizidversuch nur knapp.

Auch Drogenmissbrauch war schon ein Thema bei Wettbewerben, weshalb 2015 erstmals Dopingtests durchgeführt wurden. Doch auch Cyberkriminelle greifen beim eSport an, weshalb Cyber Security natürlich auch hier einen hohen Stellenwert hat.

Cyber-Attacken auf die eSports-Szene

Bereits seit dem Jahr 2010 befindet sich die Gaming-Community im Fadenkreuz von Cyberkriminellen. Durch die immer höheren Umsätze wurde die Branche des eSports immer attraktiver für Kriminelle. Sicherheitsexperten warnen dabei vor unterschiedlichen Angriffsszenarien. Möglich sind Ransomware-Attacken, bei denen Spieler und Sponsoren mit Erpressungstrojanern angegriffen werden.

Auch DDoS-for-hire-Dienste sind eine Möglichkeit für Attacken, mit denen die Überlastung von Internetdiensten herbeigeführt wird, die dann praktisch nicht mehr nutzbar sind. Weitere Szenarien betreffen den Diebstahl personenbezogener Daten, die Manipulation von Spiel-Scores und der Verkauf gestohlener Gaming-Accounts. Dabei sind vor allem noch immer häufig verwendete schwache Passwörter das Problem, die als Einfallstor zur Accountübernahme dienen. Auch die Server der Spiele an sich sind Hauptziele der Hacker.

Angriffe der beschriebenen Art können die gesamte Branche schwer schädigen, Reputationsschäden und hohe Umsatzverluste drohen als Folge. Deswegen ist Cyber Security mit mehrschichtigen Sicherheitssystemen für den eSport eine unabdingbare Notwendigkeit, um die Server zu schützen und virtuelle Schwachstellen auszumerzen.

Weshalb die Gaming-Industrie generell ein Ziel für Cyber-Attacken ist

Gaming wird immer beliebter und auch im Jahr 2020 ist ein deutlicher Anstieg für die Branche zu verzeichnen. Logischerweise hat dies mit der weltweiten Pandemie zu tun, die mit zahlreichen Lockdowns und Beschränkungen des öffentlichen Lebens dafür gesorgt hat, dass Computerspiele für viele Menschen noch attraktiver geworden sind.

Aber diese Umstände haben nur einen Trend verstärkt, der eh schon deutlich sichtbar war und über die vergangenen Jahre kontinuierlich weiteren Zuwachs erfahren hat. PCs, Konsolen und mobile Geräte dienen den Spielern dabei immer und überall als Plattformen, um ihrem unterhaltsamen Hobby nachzugehen. Auch in der Zukunft wird dieser Trend nicht abreißen.

Besonders der neue Mobilfunkstandard 5G wird für ein Andauern der aktuellen Welle sorgen, auf der die Gaming-Branche zu immer neuen Höhen surft. Die Übermittlung von Daten wird durch die neue Technik enorm beschleunigt. Im Vergleich zum jetzigen LTE-Standard (4G) wird eine 100-mal schnellere Datenübertragung möglich, was für eine Revolutionierung des Gamings sorgen wird. Insbesondere Mobilgeräte werden somit eine breitere Palette an Möglichkeiten im Gaming-Bereich erhalten. Auch die Möglichkeiten für Spiele im Bereich der Virtual Reality werden somit enorm vergrößert.

All diese Ausführungen zeigen das große Potential der Gaming-Branche und den monetären Wert, der in diesem Sektor steckt. Somit erklärt sich schon einmal ein erster Aspekt, der die Gaming-Industrie für Cyberkriminelle so verlockend macht. Doch es gibt noch weitere Angriffspunkte für Hacker.

Die Verbreitung digitaler Online Einkäufe

Es ist inzwischen so, dass die meisten Spiele nicht mehr als physische Kopie im Laden gekauft werden, sondern in den Online Shops der entsprechenden Konsolenhersteller oder aber auf Plattformen wie Steam oder Origin. In der Folge hinterlassen die Kunden dort natürlich einen digitalen Fußabdruck. Cyberkriminelle versuchen dann, diese Systeme und Plattformen zu hacken, um dort Kreditkarteninformationen und andere sensible Daten der Nutzer zu erbeuten. Es wird somit durch die vermehrten Online Käufe für Kriminelle deutlich einfacher, Kontodaten zu stehlen.

Wachstum der digitalen Plattformen

Durch die steigende Popularität des Online Gamings gibt es immer mehr unterschiedliche Online Shops, Game Clients und mehr. Der durchschnittliche Spieler nutzt etwa vier oder fünf verschiedene Plattformen. Als Resultat gibt es auch viel mehr Angriffspunkte für Cyberkriminelle.

Große Gaming Events

Seitdem eSports und Online Games immer beliebter werden, gibt es auch immer häufiger große Events, Turniere und Conventions. Bei diesen Veranstaltungen ist es üblich, dass es ein öffentliches WLAN gibt, was natürlich ebenfalls ein großes Einfallstor für Cyberkriminelle ist.

Fazit: Seien Sie vorsichtig mit Ihren Daten

Abschließend ist festzuhalten, dass Cyber Security heutzutage eine absolute Notwendigkeit ist, besonders für die eSport-Branche. Aber gerade die zuletzt erwähnten Punkte haben gezeigt, dass jeder, der online spielt, Gefahr läuft, in den Fokus von Internetpiraten zu geraten.

Deswegen ist es wichtig, mit seinen Daten sorgsam umzugehen und genau zu überlegen, an welchen Stellen man im Internet tatsächlich einen digitalen Fußabdruck hinterlassen möchte. Nutzen Sie nur seriöse Plattformen und seien Sie bei der Nutzung von offenem WLAN vorsichtig! Die Realität hat schließlich gezeigt, dass stets ein Restrisiko bleibt, wie es die Datenskandale großer Firmen in der Vergangenheit eindrucksvoll verdeutlicht haben.

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