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Gerücht: Apple wollte Lightning-Anschluss vom iPhone X entfernen

iPhone X (Bildquelle: Apple PR)
iPhone X (Bildquelle: Apple PR)

Neben den Informationen über technische Probleme bei der AirPower-Ladematte, die wohl im September kommen soll, hat Mark Gurman von Bloomberg auch über die Tatsache gesprochen, dass Apple den Lightning-Anschluss wohl schon beim iPhone X komplett entfernen wollte.

Apple habe sich zu dem Schritt, Lightning komplett zu entfernen, nicht durchgerungen haben, da Wireless Charging, also das kabellose Aufladen, bisher immer noch langsamer ist als das traditionelle Aufladen. Ebenso würde ein beigelegter Wireless Charger bei jedem iPhone den Preis der Geräte drastisch ansteigen lassen.

Vor einigen Jahren hatte Apple Design-Chef Jony Ive bereits den Wunsch geäußert, dass das iPhone irgendwann nur noch aus einem Glas besteht. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, da somit Gehäuse, Hardware-Buttons und auch Anschlüsse wegfallen müssten. Mit der Entfernung des Kopfhörer-Anschlusses seit dem iPhone 7 merkt man aber, wie Apple die kabellose Zukunft immer weiter vorantreibt.

Die Entfernung des Lightning-Anschlusses wäre zumindest bis jetzt ein ultimativer Schritt, denn dieser wird neben dem Aufladen auch für Audio- und Datentransfer genutzt, beispielsweise bei der Synchronisierung mit einem Mac oder PC. Dazu kommt, dass tausende Zubehörteile auf dem Markt mit dem iPhone nicht mehr nutzbar wären, wenn man es nicht physisch damit verbinden kann, etwa Battery Cases, Power Banks, Spielcontroller usw.

Bisher gibt es eher Gerüchte, dass Apple den neuen iPhone-Modellen eher ein schnelleres 18W-Ladegerät beilegen soll, als den Anschluss komplett zu entfernen. Somit dürften wir von Lightning oder zumindest USB-C noch einige Jahre hören.

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