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Apple präsentiert: iMac 2012 mit neuem Design, Quad-Core Intel i5, 8GB RAM, 1 Terabyte Festplatte, ab 1349 Euro

Auf der heutigen iPad mini Keynote im California Theatre in San José, Kalifornien hat Apple Senior Vice President Phil Schiller die neue Generation des iMac vorgestellt.

Der 2012er iMac ist nur 5 Millimeter dünn (ohne Standfuß) und wiegt 5,68 kg. Zum Einsatz kommen Intel Quad-Core Prozessoren, bis zu 32 Gigabyte RAM, auf Kepler-Architektur basierende NVIDIA-Grafikprozessoren, eine bis zu 3 Terabyte große Festplatte und bis zu 768 Gigabyte Flash-Speicher.

Das Display ist ebenso ein Highlight. Apple nennt es „das fortschrittlichste und brillianteste Display, das wir je gebaut haben“. Nicht nur dadurch hat der iMac 2012 um 40 Prozent weniger Volumen als sein Vorgänger. Apple nennt die Technologie, durch welche der iMac 2012 so dünn gebaut werden konnte, „Rührreibschweißen“.

Mit diesem Verfahren ist es möglich, mit enormer Reibungshitze und hohem Druck die Moleküle der Aluminiumoberflächen des iMac zu vermischen. Diese Verbindung ist nahtlos, präzise und äußerst stark. Das Frontglas wurde mit einer weiteren speziellen Technik direkt auf den LCD laminiert und verursacht nun 75 Prozent weniger Reflexionen.

Bei den Prozessoren hat man die Wahl zwischen den Intel Ivy Bridge Quad-Core CPUs Core i5 oder Core i7. Bis zu 3,2 GHz erreicht der i5, während der i7 auf bis zu 3,4 GHz kommt. Die angesprochene Grafikkarte von NVIDIA bietet bis zu 60% mehr Leistung für grafikintensive Aufgaben. Damit sind auch 3D-Spiele kein Problem.

Die neue Speichermethode „Fuison Drive“ erlaubt die Fusion von Festplatte und Flash-Speicher. Völlig automatisch verwaltet das System die Dateien. Häufig genutzte Apps werden in den Flash-Speicher verschoben, können dadurch schneller gestartet werden und haben insgesamt eine bessere Performance. Weniger genutzte Apps landen bzw. bleiben auf der Festplatte.

Als Anschlüsse sind eine Kopfhörerbuchse, ein SDXC-Kartensteckplatz, 4x USB 3.0, 2x Thunderbolt und 1x Gigabit Ethernet vorhanden. An der Oberseite des iMac befindet sich eine 720p HD FaceTime-Kamera. Zwei Mikrofone und Stereo-Lautsprecher sind ebenfalls integriert. Selbstverständlich sind Wi-Fi 802.11n und Bluetooth 4.0 vorhanden.

Das Einstiegsmodell, der 2012er 21.5-Zoll iMac für 1.349 Euro, kommt mit 2,7GHz Quad-Core Intel Core i5-Prozessor, NVIDIA GeForce GT 640M Grafikprozessor mit 512MB GDDR5-Grafikspeicher, 8GB RAM (optional 16GB) sowie einer 1 TB Festplatte.

Das iMac Top-Modell, den 27-Zoll iMac, verkauft Apple für 2.049 Euro. Er kommt mit 3,2GHz Quad-Core Intel Core i5-Prozessor (optional 3,4GHz Quad-Core Intel Core i7), NVIDIA GeForce GT 675MX Grafikprozessor mit 1GB GDDR5-Grafikspeicher, 8GB RAM (optional 16GB, 32GB) sowie einer 1 TB Festplatte. Optional lässt sich eine 3 TB Festplatte, ein 1 TB oder 3 TB Fusion Drive oder 768GB Flash-Speicher bestellen.

Während es den 21,5″ iMac bereits ab November käuflich zu erwerben gibt, müssen potenzielle Käufer eines 27″ iMac bis Dezember abwarten.

Hier kommt ihr Apple Online Store (via Apple)

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